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Pferde-Board, kurzer Themensprung mit Ansage: Copy & Close Erfahrung als Zuverdienst für die Zeit zwischen zwei Stallbesuchen

Kurzer Themensprung, gleich mit Ansage: Ein Pferde-Thema im engeren Sinn ist das hier nicht, das sei vorab klar gesagt. Es hängt aber an etwas, das zwischen den Zeilen in gefühlt jedem zweiten Thread hier mitschwingt, auch wenn es nie so genannt wird: Ein eigenes Pferd kostet laufend Geld, Monat für Monat, und ziemlich viele hier suchen nebenbei nach einem Zuverdienst, der sich mit Stall- und Fütterungszeiten überhaupt vereinbaren lässt. Genau darum soll es gehen, um einen Job mit Terminfenstern, die man sich selbst legt, nicht um Sättel, Boxen oder Tierarztkosten. Konkrete Zahlen zur Pferdehaltung selbst gehören ohnehin nicht in diesen Beitrag, dafür bin ich hier der falsche Ansprechpartner – nur der Zusammenhang zwischen knapper Zeit und knappem Geld interessiert mich an dieser Stelle.

Was mir dabei auffällt, wenn hier im Board nach einem Nebenjob gefragt wird: Die Vorschläge drehen sich fast immer um Jobs mit festen Schichten – Einzelhandel, Gastro, ein Bürojob mit Kernarbeitszeit – und an genau diesen festen Zeiten scheitert es dann, sobald der Stall seinen eigenen Rhythmus vorgibt. Ein Job, der von neun bis siebzehn Uhr an einen Ort bindet, lässt sich mit festen Terminen am Stall nur schwer übereinanderlegen. Das Fenster, das bleibt, liegt oft mitten am Tag oder früh am Abend – für einen klassischen Schichtjob meist zu kurz, für einen Bürojob zur falschen Zeit.

Genau an diesem Punkt kommt der Beruf ins Spiel, um den es mir eigentlich geht: der Closer. Wer in diesem Job arbeitet, verkauft hochpreisige Coachings und Beratungspakete ausschließlich über das Telefon, ein Gespräch nach dem anderen. Kein Laden, keine Öffnungszeiten, kein Schichtplan, den jemand anders schreibt – ein Closer vereinbart Gesprächstermine mit Interessenten selbst und legt die Fenster dafür so, wie es in den eigenen Tag passt. Vormittags zwei Stunden, nachmittags noch ein Block, und dazwischen bleibt Zeit für das, was am Stall gerade ansteht, ohne dass jemand einen Schichtleiter um Tausch bitten muss. Ausstattung braucht der Job dafür kaum: ein Telefon und eine ruhige halbe Stunde am Stück reichen, ohne festen Schreibtisch und ohne Namensschild an der Tür.

Ein Job, der sich nach dem Kalender richtet, nicht nach der Stechuhr

Wie man in so einen Job überhaupt hineinfindet und was dafür an Fähigkeiten und Struktur nötig ist, steht in Copy & Close, unserem PDF-Ratgeber bei RatgeberPlatz.de, gut 150 Seiten, sortiert von Berufsbild bis Bewerbung. Zwei Kapitel kommen dem am nächsten: eines zum Berufsbild des Closers selbst, was der Job täglich tatsächlich verlangt und was eher nicht, und eines zur Einwandbehandlung, also dem Umgang mit einem Interessenten, der am Telefon zögert oder ablehnt, statt gleich zuzusagen.

Copy & Close Ratgeber-Cover, Buchtipp für einen Zuverdienst mit freien Terminfenstern

Sinnvoll ist das am ehesten für alle hier, die ohnehin gerne telefonieren oder anderen gut zuhören können und die sich ein zweites Standbein wünschen, das sich nach dem eigenen Kalender richtet statt nach einem Dienstplan, den jemand anders schreibt. Wer dagegen lieber schriftlich arbeitet oder Telefonate grundsätzlich meidet, wird mit diesem Berufsbild vermutlich wenig warm, unabhängig davon, wie dringend ein Zuverdienst gebraucht wird. Gerade der Teil mit den Terminfenstern dürfte hier im Board mehr zählen als anderswo, weil sich damit ein früher Block am Stall und ein Termin am Nachmittag an einem einzigen Tag unterbringen lassen, ohne dass eins das andere blockiert.

Ehrlich muss an dieser Stelle auch stehen, was der Ratgeber nicht leistet: Er verspricht keine Einnahmen und auch keine Anstellung, beides hängt von jedem einzelnen Telefonat ab, nicht vom Lesen selbst. Wer zum ersten Mal am Hörer sitzt und ein Nein hört, merkt schnell, dass zwischen Kapitel und Können noch eine ganze Strecke Übung liegt, die kein Text abkürzt. Und wer schlecht damit klarkommt, wenn ein Gespräch nach dreißig Sekunden schon wieder vorbei ist, sollte sich den Job lieber vorher gut überlegen, bevor Zeit und Erwartung investiert werden.

Zur Kennzeichnung, wie es sich gehört: RatgeberPlatz.de betreiben wir als kleines Team, und Copy & Close stammt von genau diesem Team, nicht von einem außenstehenden Autor – eine unbeteiligte Stimme spricht hier also nicht.

Wer wissen will, was genau hinter dem Berufsbild steckt, kommt hier direkt hin: Copy & Close Erfahrung im Überblick – mit Inhaltsverzeichnis, bevor irgendjemand blind kauft.

Eine Frage geht am Ende noch an alle mit eigenem Pferd hier im Board: Spielt die Vereinbarkeit mit Stallzeiten bei der Jobwahl überhaupt eine Rolle für euch, oder sucht ihr euch den Job zuerst aus und baut die Stallbesuche drumherum, so gut es eben geht?